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So wird der Weinjahrgang 2024 in der Schweiz

Schweiz
Jahrgang
Weinbau

Herausfordernd in allen Phasen: Wie steht es um den Jahrgang 2024 in der Schweiz? Das Falstaff-Weinteam hat sich die Ergebnisse im Detail angesehen.

Das Weinjahr 2024 wird in der Schweiz als eines der herausforderndsten seit dem Jahrtausendwechsel in die Geschichte eingehen. Auf einen frühen Austrieb folgte Frost, das feuchtwarme Wetter im Sommer sorgte für einen hohen Krankheitsdruck, dazu kam Hagel in weiten Teilen des Landes – und auch während der Reifephase und der Ernte regnete es in vielen Regionen immer wieder.

Dennoch: Die Jungweine zeigten sich Ende des Jahres durchaus harmonisch, frisch und elegant, was auf einen Jahrgang mit eher moderaten Alkoholgraden hoffen lässt. Die Menge allerdings ist flächendeckend beschränkt, die Einbußen liegen bei bis zu 50 Prozent.

Im Wallis, dem grössten Weinbaukanton der Schweiz, war das Wetter während grossen Teilen der Vegetationsperiode unbeständig, im Waadtland, der Heimat des Chasselas, zeigen sich die Produzenten vorsichtig optimistisch. Auch im Tessin, dem einzigen Schweizer Weinbaugebiet südlich der Alpen, zeigte sich 2024 als herausfordernd. Auch hier startete man kühl, der Sommer war überaus heiss und trocken – der Monat August 2024 war der heisseste seit 2003. Regelrecht gebeutelt wurden die Produzenten in vielen Regionen der Deutschschweiz. Sie bekamen sämtliche Wetterkapriolen mit. Ein Vergleich mit dem ebenfalls mengenmässig kleinen, aber qualitativ schönen Jahrgang 2021 liegt auf der Hand.

Hohe Qualität trotz Wetterkapriolen.

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