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© Benedikt Novak

Ex-Küchenchef vom »MOTTO Catering« eröffnet Pop-Up im 2. Bezirk

Neueröffnung
Wien
Pop-up

Sake Bar meets fleischloses Pop-Up-Restaurant: »OKRA Izakaya« ist sonntags und montags »Schot besetzt«.

Eine sich wöchentlich ändernde Karte, Gerichte, die komplett ohne Fleisch auskommen, und ein Restaurant, das sich an zwei Tagen in der Woche gänzlich verändert – das ist das neue Pop-Up-Lokal »Schot besetzt«. Bereits seit dem 10. November stülpt Sebastian Schot an zwei Tagen der Woche dem japanischen Lokal »Okra Izakaya« wortwörtlich seine Identität über. Hierbei ändert sich nicht nur die Karte des Lokals, sondern auch das Schild, die Tischsets, das Besteck und der Inhalt des Kühlschranks.

Hintergrund des Konzepts

Nach mehreren Jahren als Küchenchef des »MOTTO Catering« machte sich Sebastian mit zwei Partnern selbstständig. Im MADAI Aperitivobeisl im 2. Bezirk hat der Koch bis Ende 2023 mit wöchentlich wechselnden Gerichten seine Handschrift hinterlassen. Aufgrund einer mehrwöchigen Reise mit seiner Lebensgefährtin entschied er sich, aus dem Lokal auszusteigen und im Anschluss an die Reise nach etwas Neuem, kleineren zu suchen. Da sich die Suche nach einem geeigneten Lokal aber aufgrund der hohen Kosten als schwierig gestaltete, beschloss er, einfach ein schon vorhandenes Lokal an den Schließtagen zu besetzten – daher auch der Name »Schot besetzt«. Diese Lösung soll jedoch nur temporär sein, da sein Wunsch nach wie vor ein eigenes kleines Lokal ist, in dem er seine Visionen entfalten kann.

Motto des Lokals

Das Motto des Lokals? »This kitchen is for dancing!« Im Gegensatz zu anderen traditionellen Küchen, wo alles und jeder seinen Platz und seine Anweisungen hat, möchte Sebastian vor allem eins: Spaß. Dies merkt man vor allem an der lauten Musik, die aus der Küche bis in den Gastraum strömt, aber auch an der Art und Weise wie er seine Gerichte zubereitet. Statt sich traditionell an Rezepte zu halten, entstehen die Gerichte im Kopf – was dabei herauskommt, ist ein Prozess. Die Gerichte, die er serviert, werden an dem jeweiligen Tag das erste Mal gekocht.

Die wechselnde Auswahl an Speisen liegt auch daran, dass die Zutaten frisch vom Karmelitermarkt bezogen werden. Nachhaltigkeit ist in dem Lokal ein wichtiger Gedanke. Obwohl in der Küche auf Fleisch verzichtet wird – eine Challenge, der sich der Koch stellen wollte – wird in Anlehnung an das japanische Lokal dennoch Fisch serviert.

Partners in wine

Sein neuestes kulinarisches Abenteuer bestreitet Sebastian nicht alleine. An seiner Seite wirkt seine Partnerin Eva Wildfellner, die neben ihrem Hauptberuf als Juristin im öffentlichen Dienst, für die Organisation im Hintergrund sowie die Weinauswahl zuständig ist.


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Sophie Wagner
Autor
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