Salzburg: Aus dem »Toro Toro« wird das »BCN«
Eines der bekanntesten spanischen Lokale Österreichs bekommt einen neuen Namen und ein neues Konzept.
Das »Toro Toro« in Hallein verwandelt sich erneut. Nachdem er Anfang des Jahres, wie Falstaff berichtete zu großen Veränderungen beim Kult-Lokal in Adnet bei Hallein kam, wird nun alles auf den Kopf gestellt.
Das seit 1992 bestehende »Toro Toro« wird zum »BCN« , eine Abkürzung für Barcelona. Sichtbar wird das bereits beim Eintreten, denn als sozusagen erste Amtshandlung von Gabriél de García und seinen Geschäftspartnern Valerie Schönleitner und Alexander Matuscsák wird der alte Schriftzug über der Eingangstür verschwinden und durch das Kürzel BCN ersetzt. Dies stehe sowohl für Barcelona, die Heimatstadt von Gabriél de García, als auch für »Bar« – ein universell verständlicher Begriff – wie de García, der in Barcelona geboren wurde, gegenüber den SN ausführt.
Auch die Innenausstattung werde schrittweise verändert: Die Wände erhalten eine hellere Gestaltung, eine großzügigere Beleuchtung wird installiert und die klassischen weißen Tischtücher weichen einer anderen Ästhetik. Beim Geschirr setzt man auf handgefertigte spanische Keramik aus El Bruc am Fuße des Montserrat.
Wieviele Tapas braucht man, um satt zu werden?
Auf der Karte stehen Tapas-Menüs, um dem Trend zum Foodsharing Rechnung zu tragen. Ein wunderschönes Tapasgericht könne zum Beispiel eine Croqueta mit Thunfischtartar, Popcornschaum und Kaffeeöl sein. Gabriél de Garcías Croquetas wird es aber auch auf extravagante Art mit Muscheln gefüllt geben.
Doch stellt sich die Frage, ob Tapas, als bekanntermaßen kleine Gerichte, tatsächlich eine vollständige Sättigung gewährleisten können. Alexander Matuscsák empfiehlt für einen normalen Appetit, vier Tapas zu bestellen, wobei eine Nachbestellung stets möglich ist. Er vergleicht dies mit einem mehrgängigen Menü, bei dem nach dem zweiten Gang eventuell Zweifel aufkommen könnten, ob man satt werde. Bei Tapas geht es zudem um das Erleben unterschiedlicher Geschmacksrichtungen und das wagemutige Ausprobieren von Neuem. Das Erlebnis steht im Vordergrund.
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