Hippe Café-Kultur im Breitsch
Im Berner Breitenrainquartier hat mit dem «Schröter» ein neues Café aufgemacht. Es reiht sich in eine kreative Kaffeekultur ein.
Das «Schröter Kaffee» hat still und heimlich aufgemacht, mit einem Soft Opening. Der Tresen besteht aus rezykliertem Kunststoff, Joghurtbechern und Kaffeesatz. Von der Decke baumeln upgecycelte Bierbehälter. Das Kaffee-Menü hat die Familie Schröter, die das neue Café führt, um Matcha, Schok-mok, Strawberry Iced Matcha oder Chai-Tee ergänzt. Bereits nach wenigen offenen Tagen haben sich hier Coworker einquartiert und die vor Glück lärmenden Kinder die Spielküche erobert.
Den Gastgebern Barbora und Michael Schröter ist Zero Waste und damit die Natur wichtig. Das widerspiegelt sich im Hirschkäfer-Logo, das zugleich das Wappentier der Familie Schröter ist. Das Paar bringt gastronomische Erfahrungen aus Leipzig und elterliche Geduld vom eigenen Nachwuchs mit. Bern hat es ihnen angetan, als sie hier einen Teil ihrer Elternzeit verbracht haben. So haben sie nun die ehemalige UBS-Bankfiliale am Breitenrainplatz in ihr neues Geschäft umgebaut.
Draussen steht sonnengelbes Mobiliar, drinnen werden mit diversen Rottönen warme Akzente gesetzt. Während die Kaffeemaschine ununterbrochen zischt, gehen auch Smoothie Bowls, Smashed Avocado-Brote, Zucchetti-Brötchen, Beeren-Waffeln und Wakame-Chili-Toast über die Theke. Die Schröters bieten wirklich alles, was urbane Herzen und knurrende Magen begehren.
«Schröters» Nachbarn
Das «Schröter Kaffee» mischt sich im Breitenrainquartier unter beste Gesellschaft, denn in den letzten Jahren hat sich eine lebendige Cafékultur entwickelt. Gleich im gegenüberliegenden Gebäude befindet sich das populäre «Noy», wo es fluffige vegane Cinnamon-Rolls gibt. Am Breitenrainplatz wird im «Barbière» und im «Olympia» grandioser Kaffee von charmantem Service serviert.
In Richtung Militärkaserne findet man das französische «Ô Capitaine» oder das Frühstückslokal «Becanto». An der Rodtmattstrasse, wo das Tram fährt, befindet sich das «Ferdinand», wo Liri Epiroti instagrammable Cappuccinos auftischt, am besten bestellt man auch noch Zmorge, das auf einer Etagère serviert wird.
In Richtung Innenstadt geht es weiter mit koffeinhaltigen Adressen, beispielsweise im «Vis-à-Vis» oder im «Breitsch Café», im sonnig-hellen «Viktor» oder im frisch umgebauten «Löscher» in der Feuerwehr Victoria. In allen Lokalen wird Latte Art zelebriert und abends wandelt sich der Cafébetrieb oft um in eine Bar. Leicht ältere Kundschaft findet man im «Kafi Pfyfouter» und Eilige besuchen das Kaffeefenster «Phil’s Coffee to go». Der Kaffeespezialitäten-Laden «Ojo de Café» eröffnet zudem das Sommer-Pop-up «Verano», wo man sich bis September draussen hinsetzen kann.
Haben wir Ihr Lieblingscafé verpasst? Melden Sie sich bei uns!