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© Mike Wolf

»La Dame de Pic«: Anne-Sophie Pic schließt Londoner Spitzenrestaurant

Schließung
London
Köchin

Anne-Sophie Pic, eine der höchst dekorierten Köchinnen weltweit, schließt ihr Londoner Zwei-Sterne-Restaurant »La Dame de Pic« zum 15. Februar 2025.

Nach acht Jahren schließt das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete »La Dame de Pic« in London Mitte Februar seine Türen. Das Restaurant von Spitzenköchin Anne-Sophie Pic, das sich im »Four Seasons« Hotel befindet, gehört zu den besten Adressen für gehobene französische Küche in der britischen Hauptstadt.

In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten die Groupe Pic und das Hotel, dass sie ihre Partnerschaft beenden. »Wir sind unglaublich stolz auf das kulinarische Erlebnis, das wir bei La Dame de Pic geschaffen haben«, heißt es darin. »Unser Dank gilt unseren Gästen, unserem Team und allen Partnern, die uns über die Jahre begleitet haben.«

»Es waren drei wunderbare Jahre«

Das Restaurant eröffnete 2017 als erste Dependance von Anne-Sophie Pic in Großbritannien. Nur ein Jahr später erhielt es seinen ersten Michelin-Stern, 2020 folgte der zweite. Die Tester lobten besonders die raffinierten Aromenkombinationen, die Pic in ihrer Küche meisterhaft einsetzt. Auch andere Auszeichnungen blieben nicht aus – zuletzt wurde das Restaurant 2024 mit vier AA-Rosetten geehrt, eine Ehrung für kulinarische Spitzenleistungen im Vereinigten Königreich und in Irland.

Geleitet wurde La Dame de Pic zuletzt von Küchenchef Evens López, der zuvor unter Drei-Sterne-Koch Yannick Alléno gearbeitet hatte. »Es waren drei wunderbare Jahre«, sagte López zum nahenden Ende des Restaurants. »Jetzt nehme ich mir etwas Zeit, um zu überlegen, was als Nächstes kommt.«

Anne-Sophie Pic gehört zu den höchst dekorierten Köchinnen weltweit. Ihr Flaggschiff-Restaurant »Maison Pic« im französischen Valence hält seit Jahrzehnten drei Michelin-Sterne, weitere Betriebe führt sie in der Schweiz und Singapur. Der Abschied von »La Dame de Pic« in London markiert das Ende einer Ära – nicht nur für die französische Spitzenköchin, sondern auch für Londons Fine-Dining-Szene. Wer sich noch einmal von ihrer Handschrift überzeugen möchte, hat bis zum 15. Februar die Gelegenheit dazu.


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