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Die weltweit besten Pinot Noir abseits von Burgund

Pinot Noir
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Keine Rebsorte bringt Rotweine von so großer Finesse und Delikatesse hervor wie der Pinot Noir. Kein Wunder, dass die Weine sich seit Jahrhunderten eines großen Prestiges und entsprechender Nachfrage erfreuen. Für Winzer in der gesamten Weinwelt liegt die Referenz in dem überschaubaren Landstrich um und im Norden von Beaune, dem Herz der Burgund. Da aber die Preise für die Originale in jüngerer Zeit förmlich explodiert sind, haben sich die Falstaff-Experten in aller Welt nach feinem Ersatz umgesehen.

Die französische Weinregion Burgund ist für viele Weinfreunde das Maß der Dinge, wenn es um die weltbesten Rotweine der Welt geht. Hier konzentrieren sich auf mystischem Terroir viele der großen Könner dieser fragilen Gewächse, die in Hinblick auf die internationale Nachfrage leider nur in sehr limitierten Mengen verfügbar sind. Je mehr rare Spitzenweine zu Prestige-Objekten und zum Gegenstand von spekulativem Investment wurden, umso steiler gestaltete sich die Preiskurve der gesuchten Burgunder. In Frankreichs Nachbarland Deutschland gehörte der Spätburgunder wahrscheinlich bereits seit dem Beginn der mittelalterlichen Warmzeit am Ende des 9. Jahrhunderts zum Sortenrepertoire. Noch in den 80er-Jahren stellte eine französische Universalenzyklopädie die Rotweine etwa aus Ingelheim in Rheinhessen, einem für seine Kalkböden bekannten Ort, auf dieselbe Stufe wie Burgunder von der Côte d’Or der »zweiten oder dritten Klasse« – eine Bezeichnung, mit der im selben Werk einige Grand Cru-Lagen und namhafte Villages-Weine angesprochen werden. Keine schlechte Wertschätzung, zumal in einer Zeit politischer Gegnerschaft.

Finesse – made in Germany

Nach 1945 war von diesem Ruf nicht viel übriggeblieben. Der Reichsnährstand hatte beispielsweise den Anbau von Spätburgunder an der Mosel untersagt, und nach Ende des Krieges setzten die Winzer der angestammten Burgundergebiete Deutschlands auf produktive Klone – verheerend für die Weinqualität. Erst im Lauf der 80er- und dann vor allem der 90er-Jahre krempelte eine damals junge Winzergeneration die deutsche Rotweinwelt um: Werner Näkel, Werner Knipser, Joachim Heger und Paul Fürst, Bernd Philippi – sie alle begannen, auf den Extrakt der Weine hinzuarbeiten und sie im Barrique auszubauen. Nach und nach wuchs so auch international wieder die Neugier auf deutschen Spätburgunder. Heute steht das deutsche Spätburgunder-Wunder auf einer sehr breiten Grundlage. Nahezu 50 Betriebe erzeugen Weine, die sich in der internationalen Spitzengruppe behaupten können. Dabei ist der Stil des typischen deutschen Spätburgunders heute vor allem auf Eleganz und Mineralität ausgerichtet – variiert durch die unterschiedlichen Klimazonen und Böden, die man zwischen Bodensee und sächsischem Elbtal findet. Klimawandel, burgundische Klone, und auch die Berufserfahrung vieler Winzer, von denen zahlreiche in Burgund gearbeitet haben, sorgen häufig für einen frankophilen Stil mit kühlem deutschen Akzent.

Der Höllenberg in Assmannshausen am Rhein ist eine exklusive Spätburgunder-Insel inmitten eines Meeres aus Riesling.
© Christof Herdt Fotografie
Der Höllenberg in Assmannshausen am Rhein ist eine exklusive Spätburgunder-Insel inmitten eines Meeres aus Riesling.

Südtiroler Klassiker

Blauburgunder? Pinot Nero? Pinot Noir? Man tut sich mitunter schwer in Südtirol mit der genauen Bezeichnung. Alle drei Varianten sind zu finden, alle drei sind auch vom Weinrecht her möglich. Pinot Noir erfreut sich in Südtirol und unter Südtiroler Winzern zunehmender Beliebtheit. Pinot Noir kann auf eine lange Tradition in der Region zurückblicken. Bereits um 1860 wurden bei Meran und im Südtiroler Unterland bei Neumarkt erste Versuchsanlagen mit Pinot Noir errichtet. Lange Zeit blieb die Sorte aber auf einzelne Standorte beschränkt. Eines der Hauptanbaugebiete liegt im Südtiroler Unterland in Mazon oberhalb von Neumarkt. Mit dem weltweiten Boom des Pinot Noir nach der Jahrtausendwende begannen dann auch in Südtirol immer mehr Winzer die Sorte auszupflanzen. Heute hat Pinot Noir mit einer Fläche von 580 Hektar einen Anteil von 10 Prozent an der gesamten Südtiroler Rebfläche erreicht und ist damit die am meisten angebaute rote Rebsorte im Lande. Vernatsch, der lange Zeit dominierend war, liegt mit rund 460 Hektar deutlich zurück. Der Anbau von Pinot Noir in Südtirol konzentriert sich heute auf das Überetsch, genauer gesagt auf die Weinbauorte Eppan und Kaltern. Auch auf den Westhängen des Unterlandes, besonders in Montan, Glen, Neumarkt sowie im Meraner Becken und im Vinschgau gedeiht die Sorte gut. Zu den Südtiroler Pionieren des Pinot Noir zählen Hofstätter und Franz Haas. Hinzu gesellten sich in letzter Zeit viele weitere Erzeuger, darunter sowohl Kellereigenossenschaften wie Girlan oder St. Michael-Eppan aber auch viele kleine Winzer wie Manincor, Elena Walch, Pfitscher, Gump Hof oder Martin Abraham.

Pinot Noir profitiert vom Ausbau in kleinen Eichenfässern, das Vorbild sind die burgundischen Pièces zu je 288 Liter wie hier bei J. Hofstätter in Tramin.
© Mattia Mionetto
Pinot Noir profitiert vom Ausbau in kleinen Eichenfässern, das Vorbild sind die burgundischen Pièces zu je 288 Liter wie hier bei J. Hofstätter in Tramin.

Schweizer Präzision

Pinot Noir ist die wichtigste Rebsorte der Schweiz. Im letzten Jahr waren rund 3700 Hektar mit der Burgundersorte bepflanzt, was sie zur am häufigsten kultivierten Sorte des Landes macht. In die Schweiz kam sie vermutlich auf verschiedenen Wegen. Einer der ältesten Nachweise für ihre Einfuhr stammt aus Graubünden. Während des Dreißigjährigen Krieges soll Herzog Henri II. de Rohan die Burgunderrebe in die Region gebracht haben, genauer zwischen den Jahren 1630 und 1635. In der Westschweiz hingegen geht man davon aus, dass die Sorte bereits im 15. Jahrhundert im Waadtland unter dem Namen Servagnin bekannt war. 1776 tauchte sie erstmals unter der lokalen Bezeichnung Cortaillod in Neuenburg auf, von wo sie die gesamte Region und die Alpentäler besiedelte. Im Wallis, wo die Sorte heute absoluter Platzhirsch im Rotweinbereich ist, wurde sie 100 Jahre lang unter dem Namen Dôle angebaut und verkauft. Ab 1848 wurde der Name Pinot Noir gebräuchlich, und aus dem erwähnten Dôle wurde die heute bekannte Assemblage mit Gamay. Das Erfolgsgeheimnis des Blauburgunders, wie Pinot Noir in der Schweiz auch genannt wird, ist sicherlich, dass sein Anbau sich nicht auf eine bestimmte Region beschränkt, sondern dass er in allen Weinregionen des Landes eine Rolle spielt. Grundsätzlich bringt die Sorte in allen Anbaugebieten der Schweiz erstklassige Ergebnisse, ausgenommen im Tessin, wo sie eine Rarität ist und die besten Rotweine aus Merlot hergestellt werden.

Die Habsburg Connection

Pinot Noir hat in Österreich eine Tradition, die möglicherweise bis zu den mittelalterlichen Klostergründungen zurückreicht, seit der Ankunft der Lothringer im Hause Habsburg im 18. Jahrhundert ist die anspruchsvolle Rebsorte gesichert nachweisbar. Heute verteilen sich die Anbauflächen der Sorte, die mit rund 600 Hektar etwa 1,4 Prozent der österreichischen Rebfläche ausmachen, zu je der Hälfte auf Niederösterreich und das Burgenland; weitere 22 Hektar gibt es in der Steiermark und rund 19 Hektar in Wien. Anteilig die größte Dichte an Pinot Noir findet man heute in der Thermenregion rund um Gumpoldskirchen mit 113 Hektar, die Region im Süden Wiens gilt berechtigterweise als Wiege des Blauen Burgunders in Österreich. Ebenso gut vertreten ist der Pinot Noir im Burgenland am Leithaberg inklusive Rust, wo 94 Hektar zu finden sind, weitere 122 Hektar liegen in der großen Appellation Neusiedler See mit Schwerpunkt im Raum Gols. Zu Spezialisten zählen in der Thermenregion die Familie Reinisch, Familie Auer, Weingut Hartl, Johann Gisperg, in Carnuntum Gerhard Markowitsch, Paul Achs und Markus Iro aus Gols oder Fitz Wieninger aus Wien.

Die Thermenregion im Süden Wiens wird auch als österreichisches Burgund bezeichnet. Die Zisterzienser-Grangie Freigut Thallern gilt als Ausgangspunkt der Pinot-Kulturen in der Region.
© OeWM / WSNA
Die Thermenregion im Süden Wiens wird auch als österreichisches Burgund bezeichnet. Die Zisterzienser-Grangie Freigut Thallern gilt als Ausgangspunkt der Pinot-Kulturen in der Region.

Die roten Kiwis

Von allen Ländern der Neuen Welt, speziell in der südlichen Hemisphäre, nimmt Neuseeland unter den Produzenten von Pinot Noir die führende Rolle ein, was Vielfalt und Qualität betrifft. Auch wenn dort der Sauvignon Blanc die erste Geige spielt, hat sich in relativ kurzer Zeit – innerhalb der letzten fünfzig Jahre – eine profunde Pinot-Noir-Szene entwickelt. Motor der Entwicklung war die im Süden der Südinsel liegende Region Central Otago, wo sich einige unerschrockene Pioniere wie der in Österreich geborene Rudi Bauer vom Weingut Quartz Reef der fragilen Sorte annahmen. Mit großem Erfolg. Heute ist die Dichte an Produzenten in dieser entlegenen Region enorm. Namen wie Rippon, Valli, Akarua, Gibbston Valley, Two Paddocks, Rockburn und Felton Road klingen in den Ohren von Blauburgunder-Fans wie reine Musik. Aber auch die bekannte Region Marlborough hat sich in Sachen Pinot entwickelt. Dog Point, Saint Clair und andere wie Auntsfield Estate, Clos Marguerite, Fromm oder Clos Henri zeigen es vor. Der Stil ist hier leichter und fruchtiger. Exzellent die Weine von Pegasus Bay, Greystone und Black Estate in Waipara Valley, rar sind die Weine von Bell Hills und Pyramid Valley vom kühlen Weka Pass in Canterbury. In Martinborough im Süden der Nordinsel ist der Stil etwas saftiger und molliger, von hier kommen die Weine von Spitzengütern wie Kusuda oder Martinborough Vineyards, weitere sind Ata Rangi, Escarpment, Craggy Ranch in der Subzone Wairarapa, in Hawke’s Bay der
elegant Pinot Noir von Te Mata.

Central Otago im Süden Neuseelands ist eine magische Region für Pinot Noir - wie hier bei Rippon am Lake Wanaka.
© Shuttterstock
Central Otago im Süden Neuseelands ist eine magische Region für Pinot Noir - wie hier bei Rippon am Lake Wanaka.

Pinot down under

Das australische Burgund liegt ganz im Süden isoliert auf der Insel Tasmanien. Neben feinen Chardonnays befassen sich hier auch einige Produzenten mit der kapriziösen Pinot-Noir-Traube. Einer der besten roten Burgunder kommt von Tolpuddle Vineyards von Martin Shaw und Michael Hill-Smith, MW. Am australischen Festland gilt Victoria als die Pinot-Region schlechthin und auch hier findet man tolle Erzeugnisse wie jene von Place of Changing Winds, einem Boutique-Weingut von Robert Walters in den Macedon Ranges. Eine breitere Palette von anspruchsvollen Pinot Noirs kommt von Giants Steps aus dem Yarra Valley, für den delikaten Pinot Noir Fatale Shore holt man sich die Trauben aus dem Coal River Valley in Tasmanian in eineinhalbtägiger Reise übers Meer. Ebenfalls in Victoria zuhause ist das Weingut Polperro, das mit Trauben der Halbinsel Mornington zahlreiche Einzellagen-Pinot Noir wie den Landaviddy Lane erzeugt.

Im kühlen Klima der Insel Tasmanien liegen Australiens beste Weingärten für die Burgundersorten.
© Tourism Australia
Im kühlen Klima der Insel Tasmanien liegen Australiens beste Weingärten für die Burgundersorten.

Südamerika holt auf

Laura Catena hat es mit ihrem Sonderprojekt Domaine Nico, das seit dem Jahrgang 2016 läuft, geschafft, Argentinien in Sachen Pinot Noir an die Spitze zu bringen. In den über 1000 Meter Seehöhe liegenden Weingärten in Gualtallary entstehen finessenreiche Burgunder wie der Cru La Savante, der rare Le Paradis wächst sogar auf rund 1500 Metern. Wegbereiter und noch eine Spur höher von der Qualität einzuschätzen sind die Pinot Noirs vom biodynamischen Weingut Chacra am Rio Negro in Patagonien, wo Piero Incisa della Rocchetta (richtig, den Namen kennt man von Sassicaia), ungemein leichtfüßige und tiefgründige Sortenvertreter erzeugt. Ausschau halten nach Cinquenta y Cinco oder den fantastischen Treinta y Dos. Eine weitere empfohlene Adresse für argentinischen Pinot Noir ist Estancia Uspallata, das liegt gar auf 2000 Metern. In den kühleren westlichen Küstenzonen, die vom Humboldt-Strom klimatisch profitieren, entstehen auch in Chile saftige, fruchtelegante Pinot Noirs von einigem Format.

Zu den Vorreitern zählt Errazuriz aus dem Aconcagua Valley, wo man die Zone Aconcagua Costa als besonders geeignet erprobt hat. Von dort kommt auch der Pinot Noir La Pizarras, der über den Platz Bordeaux vertrieben wird und daher auch in Europa in den Handel kommt. Der langjährige Errazuriz-Kellermeister Pancho Baettig hat sich ab 2023 ganz selbstständig gemacht, sein Pinot Noir Selección de Parcelas Los Primos kommt aus dem Malleco Valley im Süden Chiles, wo auch der Pinot von PS García herstammt. Seit dem Jahrgang 2018 ist auch das Weingut Tabalí mit seinem Pai Pinot Noir in die Riege der Landesbesten eingetreten. Bemerkenswerte Blauburgunder kommen auch von Clos des Fous, Kingston Family Vineyards oder Matetic in San Antonio.

Neues Burgund am Südkap

Das Weinland am Kap bringt mit wachsender Regelmäßigkeit tolle Burgunder hervor. Je mehr die Winzer über die besten Terroirs und die passenden Klone wissen, umso steiler zeigt die Qualitätskurve nach oben. Die Region Hemel-en-Aarde Valley kann als Wiege der südafrikanischen Pinot Noirs bezeichnet werden, hier ebneten Produzenten wie Hamilton-Russell oder Bouchard-Finlayson den heutigen Spitzenbetrieben den Weg. Hier zeigt unter anderem Storm Wines mit Vrede Pinot Noir, wo die Zukunft liegt; Peter-Allan Finlayson zeigt mit seinem Label Crystallum und gleich einer Handvoll verschiedener Cuvées auf, wie groß die Sorte sein kann. Die Crystallum Cuvée Cinema ist ein delikates Beispiel dafür. In Upper Hemel-en-Aarde ist man beim Weingut Newton Johnson gut aufgehoben, das sich seit 2011 speziell mit dem Seadragon Pinot Noir einen Namen unter Liebhabern gemacht hat. Storm Wines bezieht die Trauben für den Ignis Pinot Noir von hier. Gordon Newton-Johnson erzeugt in der kühlen Region von Elgin einen weiteren feinen Wein, den Shannon Rock n Rolla. Ebenfalls in Elgin entsteht der Single Vineyard Kroon vom Weingut Iona, feine Elgin-Pinots kommen von La Brune oder Kershaw, ein Klassiker hier ist der Seven Flags Pinot Noir von Paul Cluver. Zu den zukunftsweisenden Produzentinnen zählt Catherine «Cathy» Marshall mit ihren exzellenten Cuvées.

Weinverkostung am Weingut Bethel Heights in Oregon, Das Weingut Crystallum in Upper Hemel-en-Aarde in Südafrika produziert überzeugende Pinot Noirs.einem aufstrebenden Stern am Pinot-Himmel.
© Andrea Johnson Photography
Weinverkostung am Weingut Bethel Heights in Oregon, Das Weingut Crystallum in Upper Hemel-en-Aarde in Südafrika produziert überzeugende Pinot Noirs.einem aufstrebenden Stern am Pinot-Himmel.

Pinot United

Kalifornien und Oregon in den Vereinigten Staaten zählen heute bereits zu klassischen Herkünften für Spitzen-Pinot-Noirs. Im Golden State machten sich bereits in den 70er-Jahren Burgunder-Fans unter den Winzern auf die Suche nach Orten mit dem geeigneten, will heißen kühlen Klima, das in Kalifornien, berühmt für schwere, kraftvolle Cabernets, eher selten anzutreffen ist. Später kamen Namen wie Kistler und Marcassin ins Spiel, heute gelten das Russian River Valley in Sonoma County sowie der kühle, direkte Küstenstrefen in der Region North Coast als jene Herkunft, wo die vielleicht besten Pinot Noirs zu finden sind. Pioniere wie Williams Selyem legten den Grundstein, auf dem heute Toperzeuger wie DuMOL, J. Rochioli oder Arista in Russian River, Aubert, Hartford Court, Littorai Occidental, an der Sonoma Coast, Peter Michael, Morlet Family oder Wayfarer in Fort Ross-Seaview, oder noch weiter nördlich Rhys Vineyards in Mendocino aufbauen.

Weiter südlich wachsen in Los Carneros, das noch dem Napa Valley zugerechnet wird, ebenfalls einige große Burgunder. Im Süden von San Francisco war und ist stets Santa Barbara für tolle Pinots gut, wie heute die Klassiker Sanford oder Tyler in Santa Rita Hills, relative Newcomer wie Paul Lato, spannende Weine kommen von Bien Nacido, Brvghelli oder Melville in Santa Maria Valley oder Ryhs Vineyards sowie Thomas Fogarty in den Santa Cruz Mountains. Der Brennpunkt für Pinot Noir im kühleren Klima von Oregon ist zweifellos das Willamette Valley mit seinen Subregionen Chehalem Mountains, Dundee Hills, Yamhill-Carlton und Eola-Amity Hills. Zu den besten Erzeugern zählen Antica Terra, Arterberry Maresh, Bethel Heights, Domaine Drouhin, The Eyrie Vineyards, Domaine Serene, Walter Scott, Hermann mit Christopher 00 Wines in den Eola-Amity Hills und mit Beaux Frères am Ribbon Ridge das vielleicht bekannteste Weingut, weil hier Kritiker-Guru Robert Parker Jr. einst eine Beteiligung besaß.

Weinverkostung am Weingut Bethel Heights in Oregon, Das Weingut Crystallum in Upper Hemel-en-Aarde in Südafrika produziert überzeugende Pinot Noirs.einem aufstrebenden Stern am Pinot-Himmel.
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Weinverkostung am Weingut Bethel Heights in Oregon, Das Weingut Crystallum in Upper Hemel-en-Aarde in Südafrika produziert überzeugende Pinot Noirs.einem aufstrebenden Stern am Pinot-Himmel.

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Erschienen in
Falstaff Magazin Schweiz Nr. 7/2024

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